Tarnstrasse 3
Die Liegenschaften Tarnstrasse 1, 3, 5 und 7 sind Teile des sehr gut erhaltenen und sorgfältig renovierten Reihenflarzes in schöner, unverbauter Lage unterhalb von Wernetshausen. Trotz innerer Umbauten hat das Gebäude seinen Charakter als ländlicher Flarz mit Scheune nicht verloren. Es ist darum ein wichtiger baugeschichtlicher Zeuge und prägt die Landschaft wesentlich mit.[1]
Diese Seite enthält die Informationen zum gesamten Reihenflarz Tarnstrasse 1, 3, 5 und 7.
Allgemein
- Anschrift
- Tarnstrasse 3
- 8342 Wernetshausen
- Ortslage
- Wernetshausen
- Flurname
- Tarn
Kurzbeschreibung
Teil des Reihenflarzes Tarnstrasse 1, 3, 5 und 7.[1]
Objektdaten
- Objektnummer (HinwilPedia)
- 2588
- Gebäudeversicherungsnummer GVZ (Assekuranznummer)
- 396
- Grundstücksnummer / Parzellennummer
- 5693
- Nutzung der Liegenschaft
- Gebäude: Wohngebäude
- Quelle GISZH
- Stand: 2. Mai 2018
Chronologie
1530 Der Ort wird erwähnt als Auf dem Darn.[2] Der Name soll von Dornen stammen: «Vermutlich hat die Eigenheit der Hinwiler Mundart, offenes o wie ein a zu sprechen, aus dem Dorn ein Darn gemacht.»[2]
1650 Die im alten Inventarblatt vermerkte Datierung ist nicht belegt. Aufgrund der Bauart mit einem liegenden Dachstuhl dürften die Häuser eher im 18. als im 17. Jahrhundert erstellt worden sein.[1]
1812 besteht der Flarz aus drei Teilen; dem heutigen Wohnhaus Nr. 3 mit dazugehöriger Scheune, sowie den beiden Wohnhäusern 5 und 7. Nr. 1/3 gehört Johannes Stucki, die beiden andern Hausteile Jacob Wartmann und Hans Jacob Tobler.[1]
Ab 1908 sind alle drei Häuser im Besitz von Caspar Rohner.[1]
1976 erfolgt eine erste Renovation mit Wohnungseinbau in Nr. 3 und Ausbau der Dachgeschosse mit zwei Giebellukarnen (Bauherrschaft: Katharina Züst-Feller) unter Aufsicht der kantonalen Denkmalpflege.[1]
1985 werden bei Nr. 5 und 7 auf der Nordseite Windfänge erstellt.[1]
1999 bezieht die Stiftung Landwirtschaft und Behinderte LuB die Hausteile Nr. 1 und 3 und baut sie als Regionalstützpunkt der LuB Zürcher Oberland aus. Im Obergeschoss der Scheune wurden dazu Büros eingebaut. Die dazugehörige Wohnung (Nr. 3) kann für Seminare und Ferien gemietet werden.[1]
Fotos / Dateien
Kartenausschnitt
- Externe Kartenausschnitte
Bemerkungen / Hinweise
Kantonales Inventar der Denkmalschutzobjekte Nr. 13363
Kommunales Inventar schützenswerter Objekte, Hinwil, Inventar-Nr. W161
Weblinks
- Kommunales Inventar schützenswerter Objekte, Hinwil, abgerufen am 5. Januar 2026
- Stiftung Landwirtschaft und Menschen mit Beeinträchtigung, abgerufen am 5. Januar 2026
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 1,7 Gemeinde Hinwil (2022): Kommunales Inventar schützenswerter Objekte vom 25. Mai 2022. Abrufbar in Form von PDF-Dokumenten auf der Website der Gemeinde Hinwil.
- ↑ 2,0 2,1 Glaettli, Karl Werner (1945): 1200 Jahre Hinwil. Ergebnisse einer Flurnamensammlung. A.G. Buchdruckerei Wetzikon und Rüti. 95 Seiten. (Das Buch ist im Archiv Ortsgeschichte Hinwil erhältlich.). Seite 81.
Schlagworte
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