Fries, Johann Heinrich (1639–1718)

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Fries, Johann Heinrich (1639–1718)

Portrait fehlt

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Namens­zusatz: Prof.
Vor­name: Johann Heinrich
Nach­name: Fries
Allianz­name: Berger; später Von Wyss
Ge­schlecht: männlich
Abweich­ende Namens­form: Frisius
Geburts­datum: 1. Juli 1639
Geburts­ort: Hinwil
Todes­datum: 21. August 1718
Todes­ort: Zürich
Beruf: Theologe, Hochschullehrer
Amt: Professor, Chorherr
Religion: evangelisch-reformiert
VIAF: Kennung des Eintrags zur Person im „Virtual International Authority File (VIAF)“. 25476075
HLS: Kennung des Eintrags zur Person im „Historischen Lexikon der Schweiz (HLS)“. 025935
GND: Kennung des Eintrags zur Person in der „Gemeinsamen Normdatei (GND)“. 122090829

Johann Heinrich Fries (geb. 1. Juli 1639 in Hinwil; gest. 21. August 1718 in Zürich). Johann Heinrich Fries war ein reformierter Theologe aus Hinwil.



Leben

1639 Geburt in Hinwil als Sohn des reformierten Pfarrers Hans Heinrich Fries.[1]

1659–1671 Studium der protestantischen Theologie in Heidelberg und Hamm.[2]

1672 Ordination zum reformierten Pfarrer in Zürich.[3]

1674 Eheschluss mit Dorothe Berger und 1680 mit Anna von Wyss.[4]

1876 Lehrtätigkeit am Carolinum, der Vorläuferin der Universität Zürich, zunächst als Professor für Katechese, ab 1682 Rhetorik und ab 1684 für Sprachen. Im Rahmen seiner Lehrtätigkeit publiziert Fries theologische Traktate und antikatholische Kontroversschriften, darunter 1686 eine Streitschrift zugunsten des zum reformierten Glauben konvertierten ehemaligen St. Galler Benediktinermönchs Johann Heidelberger. 1701 kommentiert er dessen Rückkehr zum Katholizismus kritisch. Ausserdem führt Fries ab 1683 ein Wetterjournal.[5]

1684 Ernennung zum Chorherr am Grossmünster.[6]

Werke (Auswahl

  • Schutz-Schrift für H. Johann Heidelbergers abgelegte Glaubens-Bekantnus wider eines Römisch-Catholischen falsch-gerühmte zu Constantz gedrukte Widerlegung. Zürich 1686.
  • Helvetische Kirchen-Geschichten : vorstellende der Helveteren ehemahliges Heidenthum und durch die Gnad Gottes gefolgetes Christenthum : samt nothwendigen Anmerckungen von der Lehre, Gebräuchen, und Regierung der helvetischen Kirch, und denen darinn vorgefallenen Veränderungen. Zürich 1698-1729 (fortgesetzt von Johann Jakob Hottinger, 1652-1735).
  • Verwelkte Mess-Blum, das ist, Schriftmässige Widerlegung der Mess-Blum, oder so genenter Römisch-Catholischer allein seligmachender Glaubens-Warheit, welche Hr. Johann Jacob Gartner, Römisch-Catholischer Pfarrer zu Nähfels an das Liecht gegeben im Jahr 1694. Zürich 1695.
  • Kurze Anleitung zu rechtschaffnem Gebäte für junge und sonst einfalte Leute. Samt Erklärung etlicher im Lobwasserischen Psalmbuch stehender dunckler Wörteren. Zürich 1701.

Einzelnachweise

  1. Marti-Weissenbach, Karin: Johann Heinrich Fries, in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), 29.10.2009 ([1], Zugriff 15.01.2026).
  2. Marti-Weissenbach, Karin: Johann Heinrich Fries, in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), 29.10.2009 ([2], Zugriff 15.01.2026).
  3. Marti-Weissenbach, Karin: Johann Heinrich Fries, in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), 29.10.2009 ([3], Zugriff 15.01.2026).
  4. Marti-Weissenbach, Karin: Johann Heinrich Fries, in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), 29.10.2009 ([4], Zugriff 15.01.2026).
  5. Marti-Weissenbach, Karin: Johann Heinrich Fries, in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), 29.10.2009 ([5], Zugriff 15.01.2026).
  6. Marti-Weissenbach, Karin: Johann Heinrich Fries, in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), 29.10.2009 ([6], Zugriff 15.01.2026).
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