Nyffeler, Paul (1933–2024)
| Nyffeler, Paul (1933–2024) | |
|---|---|
| Vorname: | Paul |
| Nachname: | Nyffeler |
| Allianzname: | Bürgisser |
| Geschlecht: | männlich |
| Geburtsdatum: | 19. Juli 1933 |
| Geburtsort: | Wald ZH |
| Todesdatum: | 11. Mai 2024 |
| Todesort: | Zürich |
| Beruf: | Musiklehrer, Musikhändler, Musiker |
| Religion: | evangelisch-reformiert |
| VIAF: Kennung des Eintrags zur Person im „Virtual International Authority File (VIAF)“. | 42111719358792160400 |
| GND: Kennung des Eintrags zur Person in der „Gemeinsamen Normdatei (GND)“. | 1332719562 |
Paul Nyffeler (geb. 19. Juli 1933 in Wald ZH; gest. 11. Mai 2024 in Zürich). Paul Nyffeler (Junior) war ein Musiker, Komponist, Musikpädagoge und Musikhändler. Als Gründer einer Musikschule und eines Musikhauses und als Musiker und Dirigent prägte er das musikalische Leben Hinwils in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wesentlich.
Leben
1933 Geburt in Wald als Sohn des Akkordeonisten Paul Nyffeler Senior (1905–1954) und der Zitherspielerin Frieda Nyffeler-Oswald.[1]
1936 Paul Nyffeler Senior gründet eine Harmonikschule Hinwil, aus der 1937 der Harmonika-Spielring Hinwil hervorgeht. Bis zu seinem Tode 1954 ist er hier und in vielen anderen Gemeinden des Zürcher Oberlandes und Glarnerlandes als Akkordeonlehrer tätig.[2]
1945 Paul Nyffeler Junior besucht Orgel- und Klavierunterricht beim Walder Organisten Jakob Egli.[3]
1950 Paul Nyffeler Junior bricht seine Bäcker-Konditorlehre in Rapperswil ab, um seiner Leidenschaft gemäss am Konservatorium Zürich Musik zu studieren. Er interessierte sich vor allem für Blasmusik und Akkordeonmusik (das Hauptinstrument seines Vaters) und belegt die Fächer Musiklehre, Harmonielehre, Klavier, Posaune und Klarinette am Konservatorium, gefolgt von einer Ausbildung zum Akkordeonlehrer in Trossingen.[4]
1954 Nach dem überraschenden Tod des Vaters übernimmt Paul Nyffeler Junior die Leitung mehrerer von dessen Musikvereinen , so auch des Handharmonikaclubs Hinwil.[5]
1956 Nyffeler gründet eine Musikschule und ein Musikgeschäft an der Walderstrasse 45 in Hinwil. Er war als gefragter Musiklehrer und Dirigent auch in anderen Zürcher Gemeinden tätig. Oft hatte er mehrere Musikproben in verschiedenen Gemeinden - so etwa mittwochs um 18:30 die Jungblasmusik Wetzikon und um 20:15 die Harmoniemusik Zollikon[6]
1960 Heirat mit der Lehrerin Agathe Bürgisser, die ab 1963 auch in der Musikschule ihres Mannes unterrichtet und als Musikerin in Musikgesellschaften mitwirkt.[7]
1964 kommt ihr Sohn Reto Nyffeler zur Welt, der später ebenfalls Musiker werden sollte, 1965 folgt Tochter Gabi.[8]
1982 Paul Nyffeler übergibt den Taktstock des inzwischen als Akkordeonorchester Hinwil-Wald firmierenden Musikvereins an Sohn Reto.[9]
1994 Rücktritt Nyffelers als Leiter der Firmenkapelle FERAG-Musik und der 1987 gegründeten Nyffeler-Oldies, einer Musikformation aus ehemaligen Schülern. Nyffeler bleibt aber auch im hohen Alter als Komponist und Musiker aktiv.[10]
2024 Nyffeler verstirbt im Universitätsspital Zürich.[11]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Wildermuth, Erich: Drei Generationen Meister der Musik. Die Geschichte der «Handorgel-Dynastie» Nyffeler in Hinwil (=Heimatspiegel. Illustrierte Beilage zum «Zürcher Oberländer» 12, 1997, S. 90.
- ↑ Wildermuth, Erich: Drei Generationen Meister der Musik. Die Geschichte der «Handorgel-Dynastie» Nyffeler in Hinwil (=Heimatspiegel. Illustrierte Beilage zum «Zürcher Oberländer» 12, 1997, S. 89–91.
- ↑ Wildermuth, Erich: Drei Generationen Meister der Musik. Die Geschichte der «Handorgel-Dynastie» Nyffeler in Hinwil (=Heimatspiegel. Illustrierte Beilage zum «Zürcher Oberländer» 12, 1997, S. 89–91.
- ↑ Wildermuth, Erich: Drei Generationen Meister der Musik. Die Geschichte der «Handorgel-Dynastie» Nyffeler in Hinwil (=Heimatspiegel. Illustrierte Beilage zum «Zürcher Oberländer» 12, 1997, S. 92.
- ↑ Wildermuth, Erich: Drei Generationen Meister der Musik. Die Geschichte der «Handorgel-Dynastie» Nyffeler in Hinwil (=Heimatspiegel. Illustrierte Beilage zum «Zürcher Oberländer» 12, 1997, S. 92.
- ↑ Wildermuth, Erich: Drei Generationen Meister der Musik. Die Geschichte der «Handorgel-Dynastie» Nyffeler in Hinwil (=Heimatspiegel. Illustrierte Beilage zum «Zürcher Oberländer» 12, 1997, S. 92–93.
- ↑ Wildermuth, Erich: Drei Generationen Meister der Musik. Die Geschichte der «Handorgel-Dynastie» Nyffeler in Hinwil (=Heimatspiegel. Illustrierte Beilage zum «Zürcher Oberländer» 12, 1997, S. 93.
- ↑ Wildermuth, Erich: Drei Generationen Meister der Musik. Die Geschichte der «Handorgel-Dynastie» Nyffeler in Hinwil (=Heimatspiegel. Illustrierte Beilage zum «Zürcher Oberländer» 12, 1997, S. 93.
- ↑ Wildermuth, Erich: Drei Generationen Meister der Musik. Die Geschichte der «Handorgel-Dynastie» Nyffeler in Hinwil (=Heimatspiegel. Illustrierte Beilage zum «Zürcher Oberländer» 12, 1997, S. 93.
- ↑ Der Hinwiler Paul Nyffeler lebte für die Musik, in: ZO Online, 10. 6. 2024. (https://www.zo-online.ch/gesellschaft/2024-06-10/der-hinwiler-paul-nyffeler-lebte-fuer-die-musik), Zugriff: 25.04.2026.
- ↑ Der Hinwiler Paul Nyffeler lebte für die Musik, in: ZO Online, 10. 6. 2024. (https://www.zo-online.ch/gesellschaft/2024-06-10/der-hinwiler-paul-nyffeler-lebte-fuer-die-musik), Zugriff: 25.04.2026.