Rock the Ring

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Plakat Rock the Ring 2022
Plakat Rock the Ring 2022

Das Rock the Ring war ein Openair-Festival in Hinwil. Es fand von 2014 bis 2022 (ohne 2020 und 2021) jährlich auf dem Gelände des TCS-Fahrzentrums im Autobahnkreisel Betzholz statt. Die jeweils über 20’000 Besucherinnen und Besucher genossen ein vielfältiges Programm, meistens mit einem Schwerpunkt auf Hardrock-Klassiker. Musiker und Besucher lobten die ausgezeichnete Organisation und das für ein Festival ideale Gelände.


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Chronologie

Juni 2013 Thomas von Allmen und Päde Hofstetter von der Gossauer Firma Anyvents stellen ihr Konzept für ein Rock-Openair-Festival auf dem TCS-Gelände im Hinwiler Betzholz-Kreisel vor. Das Rock the Ring bietet drei Tage Konzerte, jeden Tag einen anderen Stil. Ein Camping-Gelände ist für das Tagesfestival nicht vorgesehen. Die Anreise erfolgt über den Bahnhof Bubikon mit Shuttle-Bussen.[1]

Im November werden die Headliner bekanntgegeben: Gotthard, Krokus und ZZ Top. Für den künstlerischen Teil und die nationale Promotion arbeiten die Organisatoren Rock the Ring GmbH mit Good News zusammen. Sie erwarten 10’000 bis 15’000 Personen pro Tag.[2]

Die lokale Band Brain Bucket gewinnt im Vorfeld den Rock the Ring-Band-Contest und tritt neben weltbekannten Musikgrössen auf der grossen Openair-Bühne auf.[3]

20.–22. Juni 2014 Am ersten Rock the Ring Festival nehmen 24’000 Personen teil. Sie geniessen die Headliner Unheilig, Bryan Adams und ZZ Top sowie viele Schweizer Musiker wie Gotthard, Krokus, Les Sauterelles, China und Marc Sway. Der Hinwiler Max Gemperle führt als Moderator durch die drei Tage. 3500 Angestellte sind im Einsatz und sorgen für einen reibungslosen und allseits gelobten Ablauf. Das Programm überzeugt mit Vielfalt, das Wetter spielt ebenfalls mit.[4]

19.–21. Juni 2015 Das zweite Rock the Ring bietet wegen grosser Nachfrage neu Dreitagespässe an. [5] Die Band The Three Sum aus Rapperswil gewinnt den diesjährigen Band-Battle und eröffnet das Festival. Neben den Schweizer Musikern Eluveitie und Florian Ast spielen Nightwish, Billy Idol, Toto, Judas Priest, Alice Cooper und weitere. [6] Trotz nicht optimalem Wetter werden rund 26’000 Tickets verkauft und Organisator Päde Hofstetter spricht von einem Riesenerfolg. Man habe von den Erfahrungen des ersten Jahres profitiert und Neues dazugelernt.[7]

17.–19. Juni 2016 Das Wetter meint es nicht so gut mit dem dritten Rock the Ring und verursacht Mehrkosten. Trotz Besucherrekord am Freitag (10’000 Eintritte, vor allem dank Queen mit Adam Lambert) werden insgesamt nur ca. 24’000 Zuschauer gezählt. Neben den Schweizer Musikern Shakra, Stefanie Heinzmann und Tempesta spielt die Oberländer Rockband Shambolic Shrinks, die als Gewinner des Band Battle das Festival eröffnet. Es spielen unter anderen auch Europe, Scorpions und Iggy Pop. Max Gemperle moderiert zusammen mit Manuel Burkart (Cabaret Divertimento).[8]

23.–25. Juni 2017 Als Headliner werden Die Fantastischen Vier, Deep Purple, John Fogerty und Bonnie Tyler verpflichtet. Die Schweizer Musikszene ist gut vertreten durch Lo & Leduc, Pegasus, Dabu Fantastic, Nemo, Gotthard, Krokus, Crystal Ball, QL und Toni Vescoli & Co. Das Angebot an Unterhaltung neben den Konzerten wird ausgebaut, es gibt einen Campingplatz in der Nähe und das Programm am Sonntag beginnt früher, denn um 21 Uhr ist Schluss. Hansruedi Knöpfli, Verwaltungsratsmitglied der Rock the Ring AG und zuständig für Marketing und Kommunikation, ist sehr zufrieden. Sie würden jetzt ihr Publikum gut kennen und könnten das Programm weiter optimieren. Der Anlass mit einem Budget von CHF 3,8 Millionen zieht 24’000 Besucher an und resultiert mit schwarzen Zahlen.[9]

Fotos

Bilder zu «Rock the Ring»:

Dokumente

Programmheft des Rock the Ring 2017, herausgegeben vom Veranstalter, 60 Seiten (vorhanden im Archiv Ortsgeschichte).

Unterlagen im Archiv Ortsgeschichte

  • Dokumentenarchiv: Dossier Rock the Ring

Karte

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Einzelnachweise

  1. Beitrag in der Regionalzeitung regio vom 6.6.2013
  2. Beitrag in der Regionalzeitung Zürcher Oberländer vom 20.11.2013
  3. Beitrag im Top Hinwil Nr. 237 vom 18. Juni 2014
  4. Beitrag in der Regionalzeitung Zürcher Oberländer vom 23.6.2014
  5. Beitrag in der Regionalzeitung Zürcher Oberländer vom 6.11.2014
  6. Beitrag in der Regionalzeitung Zürcher Oberländer vom 20.6.2015
  7. Beitrag in der Regionalzeitung Zürcher Oberländer vom 23.6.2015
  8. Beitrag in der Regionalzeitung Zürcher Oberländer vom 20.6.2016
  9. Beitrag in der Regionalzeitung Zürcher Oberländer vom 26.6.2017
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