Badstrasse 2

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Badstrasse 2

Das Kurhaus Girenbad war einst ein bekanntes Heilbad und Gasthaus. Es prägte die Entwicklung der Wacht Girenbad massgeblich mit. Heute ist es ein privates Wohngebäude. Es wurde kürzlich umfassend renoviert.

Allgemein

Anschrift
Badstrasse 2
8340 Hinwil

Kurzbeschreibung

Früheres Heilbad und Gasthaus, heute privates Wohnhaus unter kantonalem Schutz.

Objektdaten

Objekt­nummer (HinwilPedia)
612
Gebäude­versicherungs­nummer GVZ (Assekuranz­nummer)
111
Grundstücks­nummer / Parzellen­nummer
5848
Nutzung der Liegenschaft
Gebäude: Wohngebäude
Quelle GISZH
Stand: 2. Mai 2018

Chronologie

1899 Per 1. Januar heisst der Besitzer Josef Bonifaz Bischoff.[1]

1900 Es finden Umbauten im Heimatstil statt.[1]

1903 Franz Sasum, ein Schriftsteller, erwirbt das Kurhaus. Er betreibt auch einen Verlag. [1]

1908 Die Liegenschaft geht wieder an Josef Bonifaz Bischoff zurück.[1]

1919 Neue Besitzer: Alfred und Albert Rüfenacht.[1]

1927 Neue Besitzer: G.R. Feller und G. Kramer.

1934 Neuer Besitzer: Ernst Brönnimann. [1]

1947 Neuer Besitzer: Walter Vonarburg. [1]

1949 Die Liegenschaft geht an Walter Suter, Luzern. Familie Hess wirtet bis 1962 als Pächter. Die grauen Blechwannen mit Holzrahmen werden ersetzt. Die neuen Wannen sind weiss, wie auch die Kacheln an den Wänden. Neben den vier weissen Einzelbädern gibt es noch eines in schwarz sowie ein Doppelbad. Das Wasser wird auf dem Feuer auf 40 Grad erhitzt und ein Bad dauert 20 Minuten. Sieben Doppel- und fünf Einzelzimmer stehen den Gästen zur Verfügung. Zum Personal gehört in dieser Phase auch Martha Stübi. [1]

1973 Im Heimatspiegel erscheint ein mehrseitiges Portrait der Aussenwacht Girenbad. Über das Kurhaus schreibt die Autorin Cécile Weber: «... denn leider wird heute im Kurhaus Girenbad nicht mehr gebadet. Wohl gibt es noch die Kabinen, die Quelle fliesst wie eh und je, doch die Einrichtungen sind veraltet. [...] Die Familie Steffen, welche das Kurhaus Girenbad noch dreijähriger Pacht vor kurzem gekauft hat, sieht sich ausserstande, einen Badebetrieb aufrecht zu erhalten. Man verfügt zwar über mehrere Einzel- und Doppelzimmer, doch das Ganze ist so veraltet, dass man die Räume Kurgästen nicht zumuten könnte, zumal das Personal für die Bedienung fehlt. So sind die Zimmer an Dauermieter vergeben. Die Inhaber des Kurhauses intensivieren ihre Anstrengungen auf Bankette und Anlässe, die hübsch renovierten Säle werden gerne für Hochzeiten und so weiter benutzt. Die Liegenschaft ist so gross und alt, dass eine Gesamtrenovation nicht tragbar wäre, man ist aber bemüht, im Rahmen des Möglichen Verbesserungen vorzunehmen. [...] Die Gaststube des Kurhauses ist getäfert, neu sind die Spielautomaten und die unvermeidliche Musikbox – die Jungen wollen ihr Vergnügen.» [2] Die Bäder werden schliesslich durch Familie Steffen entfernt.[1]

1979 Neuer Besitzer: Rudolf Hiltbrunner.[1]

1982 Neuer Besitzer: Jakob Forrer.[1]

Fotos / Dateien

Kartenausschnitt

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Externe Kartenausschnitte

Bemerkungen / Hinweise

Kantonales Inventar der Denkmalschutzobjekte Nr. 5477

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 Stübi, Martha (1993): Als das Girenbad noch ein richtiges Kurhaus war. Ein kleiner Rückblick. Kopien gebunden, 20 Seiten. Vorhanden im Archiv Ortsgeschichte Hinwil.
  2. Weber, Cécile (1973): Aussenwacht Girenbad: Geier, Bäder, Menschen. Artikel im Heimatspiegel Nr. 3/4 März/April 1973. Illustrierte Beilage zur Regionalzeitung Zürcher Oberländer. Seiten 18–22.

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