Wihalde (Hof)


Der Bauernhof Wihalde (auch Weinhalde) war ein Landwirtschaftbetrieb im Unterdorf. Er bestand aus Wohnhaus und freistehender Scheune.
Lage
Der Bauernhof befand sich im Bereich des heutigen Wihaldenwegs, zwischen der aktuellen Wihaldenstrasse und der Liegenschaft Täusistrasse 11. Das Quartier Wihalde ist nach dem Hof benannt.
Chronologie
um 1500 Nach Angaben des letzten Wihalde-Bauern Albert Köng soll der Hof bereits um 1500 bestanden haben. Quellenhinweise dazu fehlen jedoch.[1]
1840 Der Hof wird renoviert und erhält den Ortsnamen Wihalde, was auf die Intensivierung des Weinbaus verweist.[2]
1861 Auf dem Hof wird eine Seidenraupenzucht eröffnet. Hierfür werden zahlreiche Maulbeerbäume gepflanzt.[3]
1874 Die Maulbeerbäume fallen einer Krankheit zum Opfer, weshalb die Seidenraupenzucht aufgelöst wird.[4]
1897 Nach einer Hagelkatastrophe wird der Rebbau aufgegeben.[5]
1940 Albert Köng (*1866) kauft den Hof von Heinrich Knecht (1873–1962), Fabrikherr der Weberei Blumenau.[6]
Februar 1986 Die Feuerwehr Hinwil nutzt das zum Abbruch freigegebene Bauernhaus für eine Löschübung.[7]
Galerie
-
Bauernhaus Wihalde, undatiertes Foto von Henri Feurer
-
Haus Weinhalde mit Bauer Albert Köng, um 1941
-
Bauernhaus Wihalde, 1970
-
Feuerwehrübung vor dem Abbruch, 1986
Einzelnachweise
- ↑ Archiv Ortsgeschichte Hinwil, Dossier Weinhalde
- ↑ Archiv Ortsgeschichte Hinwil, Dossier Weinhalde
- ↑ Archiv Ortsgeschichte Hinwil, Dossier Weinhalde
- ↑ Archiv Ortsgeschichte Hinwil, Dossier Weinhalde
- ↑ Archiv Ortsgeschichte Hinwil, Dossier Weinhalde
- ↑ Knecht, Heinrich: Mein Lebenslauf, 1956. Archiv Ortsgeschichte Hinwil, Dossier Knecht Heinrich.
- ↑ Archiv Ortsgeschichte Hinwil, Dossier Weinhalde