Schaufelberger, Otto (1901–1987)
| Schaufelberger, Otto (1901–1987)
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|---|---|
| Vorname: | Otto |
| Nachname: | Schaufelberger |
| Allianzname: | Güttinger |
| Geschlecht: | männlich |
| Geburtsdatum: | 21. Januar 1901 |
| Geburtsort: | Rüti |
| Todesdatum: | 21. März 1987 |
| Todesort: | Bottighofen |
| Beruf: | Lehrer, Dichter |
| Religion: | evangelisch-reformiert |
| Nachlass: | Archiv Lena Munz-Schaufelberger, Uster |
| VIAF: Kennung des Eintrags zur Person im „Virtual International Authority File (VIAF)“. | 49740683 |
| HLS: Kennung des Eintrags zur Person im „Historischen Lexikon der Schweiz (HLS)“. | 012250 |
| GND: Kennung des Eintrags zur Person in der „Gemeinsamen Normdatei (GND)“. | 1020953551 |
| Wikidata: Kennung des Eintrags zur Person bei „Wikidata“. | Q2040412 |
Otto Schaufelberger (geb. 21. Januar 1901 in Rüti; gest. 21. März 1987 in Bottighofen). Otto Schaufelberger war einer der bekanntesten Zürcher Oberländer Volksdichter. Er schuf Romane, Erzählungen, Gedichte und Festspiele. Er wohnte in verschiedenen Orten rund um den Bachtel, der immer wieder Gegenstand seiner Dichtung wurde.
Leben
1901 Geburt in der Eschenmatt in Rüti ZH.[1]
1909 Umsiedlung der Familie in die Arbeitersiedlung Schiltenachti in Wald ZH.[2]
1920 Nach Abschluss des Lehrerseminars Küsnacht und kurzen Vikariaten Lehrerstelle auf dem abgelegenen Weiler Strahlegg bei Fischenthal. Hier entstehen die Notizen für seinen bekanntesten Roman «Menschen am Schnebelhorn» (1942) und Otto macht die Bekanntschaft mit seiner künftigen Frau, Martha Güttinger aus Winterthur.[3]
1925 Die junge Familie lässt sich in Bettswil am Fusse des Allmen nieder.[4]
1928 Niederlassung in Tann, wo Schaufelberger im Schulhaus Tannenbühl unterrichtet.[5]
1931 Niederlassung und jahrzehntelange Lehrertätigkeit in Uster. Hier und im Ferienhaus der Familie in Heiterswil im Toggenburg entstehen Schaufelbergers Hauptwerke, etwa der antifaschistische Roman «Die braune Brandung» (1945), aber auch zahlreiche Erzählungen, Festspiele, Gedichte, journalistische und heimatkundliche Texte in Hochdeutsch und Mundart.[6]
1970er-Jahre Der Bachtel, Hausberg Hinwils und des Zürcher Oberlandes, erfährt in zwei Bänden mit Anekdoten und Erzählungen besondere Aufmerksamkeit. 1970 erscheint «Vom Bachtel- bis zum Eiffelturm» und 1979 «Es mäntschelet zäntume». In beiden Werken nehmen mehrere Geschichten auf den Bachtel-Kulm Bezug, wo auch Schaufelbergers Vorbild Jakob Stutz einst gelebt hat. [7]
1981 Umzug zur Tochter nach Bottighofen TG und Tod nach kurzer Krankheit.[8]
Werke (Auswahl)
- Menschen am Schnebelhorn. Wetzikon/Rüti 1942.
- Licht über Wolken. Gedichte. Wetzikon 1944.
- Die braune Brandung. Davos-Clavadel 1945.
- Vom Bachtel- bis zum Eiffelturm. Wetzikon 1970.
- Es mäntschelet zäntume. Begägnige mit alerläi Lüte. Wetzikon 1979.
Weblinks
- HLS-Eintrag über Schaufelberger
- Schaufelberger in der Chronik Bäretswil
Einzelnachweise
- ↑ Wagner, Elmar: Die Landschaft prägt ihre Kinder. Der Oberländer «Volksdichter» Otto Schaufelberger. Wetzikon 1988 (=Heimatspiegel 3, 1988).
- ↑ Wagner, Elmar: Die Landschaft prägt ihre Kinder. Der Oberländer «Volksdichter» Otto Schaufelberger. Wetzikon 1988 (=Heimatspiegel 3, 1988).
- ↑ Wagner, Elmar: Die Landschaft prägt ihre Kinder. Der Oberländer «Volksdichter» Otto Schaufelberger. Wetzikon 1988 (=Heimatspiegel 3, 1988).
- ↑ Wagner, Elmar: Die Landschaft prägt ihre Kinder. Der Oberländer «Volksdichter» Otto Schaufelberger. Wetzikon 1988 (=Heimatspiegel 3, 1988).
- ↑ Wagner, Elmar: Die Landschaft prägt ihre Kinder. Der Oberländer «Volksdichter» Otto Schaufelberger. Wetzikon 1988 (=Heimatspiegel 3, 1988).
- ↑ Wagner, Elmar: Die Landschaft prägt ihre Kinder. Der Oberländer «Volksdichter» Otto Schaufelberger. Wetzikon 1988 (=Heimatspiegel 3, 1988).
- ↑ Schaufelberger, Otto: Vom Bachtel- bis zum Eiffelturm. Wetzikon 1970. / Schaufelberger, Otto: Es mäntschelet zäntume. Begägnige mit alerläi Lüte. Wetzikon 1979.
- ↑ Wagner, Elmar: Die Landschaft prägt ihre Kinder. Der Oberländer «Volksdichter» Otto Schaufelberger. Wetzikon 1988 (=Heimatspiegel 3, 1988).