Suter-Dändliker, Johannes (1844–1927)

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Suter-Dändliker, Johannes (1844–1927)

Portrait von Suter-Dändliker, Johannes (1844–1927)
Portrait von Johannes Suter-Dändliker (1844–1927), undatiert

Vor­name: Johannes
Nach­name: Suter
Allianz­name: Dändliker
Ge­schlecht: männlich
Abweich­ende Namens­form: Jean
Geburts­datum: 16. Dezember 1844
Geburts­ort: Müetschbach-Bäretswil
Todes­datum: 18. Mai 1927
Todes­ort: Wernetshausen
Beruf: Unternehmer
Amt: 1869-1875 Kantonsrat, 1877-1883 Gemeinderat, 1891-1900 Bezirksrichter, ab 1897 als dessen Präsident, 1894-1899 Handelsrichter, 1894-1923 Verwaltungsrat der Sparkasse des Bezirks Hinwil

Johannes Suter (geb. 16. Dezember 1844 in Müetschbach-Bäretswil; gest. 18. Mai 1927 in Wernetshausen). 



Leben

1844 Am 16. Dezember 1844 kommt Johannes Suter als erstes Kind von Johannes Suter und Kathrina Schoch in Müetschbach-Bäretswil zur Welt. [1]

Nach dem Umzug nach Wernetshausen 1852 besucht er von 1856 bis 1858 die Sekundarschule in Dürnten. Anschliessend tritt er in den väterlichen Betrieb zur Herstellung von Fischbändern für Fenster, Schränke und Türen ein.[1]

1861 besucht Johannes ein Pensionat in Neuenburg, das er 1862 verlässt, um sich in einer Schule in Como weiterzubilden.[1]

Nach dem Besuch diverser militärischer Schulen wird Johannes Suter 1866 zur Grenzbesetzung ins Münstertal geschickt.[1]

1868 heiraten Johannes Suter und Susanna Dändliker. Noch im gleichen Jahr kommt Sohn Johannes (Jean) zur Welt.[1]

1869 Johanns Suter-Dändliker wird in den Kantonsrat gewählt. Dieses Amt übt er bis 1875 aus.[2]

1871 wird Johannes zur Grenzbesetzung in den Jura gerufen. Tochter Sophie erblickt das Licht der Welt und die Familie zieht nach Edikon. Dort übernimmt Suter den Landwirtschaftsbetrieb des verstorbenen Schwiegervaters Kaspar Dändliker. Als Kaufmann und Schlosser liegt ihm die Landwirtschaft aber nicht besonders.[1]

1873 längst zum Hauptmann befördert, eröffnet Suter einen eigenen Betrieb in Hadlikon Jean Suter, Eisenwarenfabrik, Hadlikon-Hinweil, zur Herstellung von Baubeschlägen.[1]

1874 wird Tochter Rosa geboren. Suter besucht die beiden Weltausstellungen in Paris (1878 mit Vater Johannes und 1889). Dazwischen (1879) kommt die dritte Tochter, Emma, zur Welt.[1]

1877 Suter investiert erhebliche Mittel in den An- und Ausbau seiner Fabrikbauten samt Neuerstellung eines Wasserrades.[3]

In den Jahren 1887 und 1888 folgt eine noch grössere Betriebserweiterung. Ein Anbau, ausgerüstet mit Dampfkessel und Dampfmaschine sowie ein weiteres Magazin- und Werkstattgebäude kommen dazu.[3]

1890 entsteht der unweit vom Wasserradhaus gelegene Weiher. Zu einem Ersatz des Wasserrads durch eine Turbine kommt es allerdings nicht mehr. Ab 1905 sorgt ein Elektromotor für zusätzliche Energie.[3]

1891 Johannes Suter wird ins Bezirksgericht gewählt.[1]

1892 bekommt Suter das Angebot in Bukarest eine Fischbandfabrik aufzubauen (eigentlich wäre sein Sohn dafür vorgesehen gewesen). Suter verbringt die Zeit von Oktober bis Weihnachten in Bukarest.

1894 Wahl zum Handelsrichter.[1]

1900 Wahl zum Präsidenten des Bezirksgerichts.[1]

1909 Neubau der Metallwarenfabrik in Hinwil.[1]

1911 Suter verkauft die Liegenschaften an der Edikerstrasse dem Werkmeister Alfred Schweizer, der die Räumlichkeiten zuvor schon einige Jahre gemietet hat.[3]

Am 18. Mai 1927 stirbt Johannes Suter nach längerem Leiden 83-jährig in Wernetshausen.[1]

Am 3. November 1931 folgt ihm Ehefrau Susanna Suter-Dändliker nach kurzer Krankheit, im 86. Lebensjahr.

Siehe auch

Fotos

Bilder zu «Suter-Dändliker, Johannes (1844–1927)»:

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 Zusammenfassung der Familiengeschichte der Familie Suter (Chronikstube Hinwil)
  2. Verzeichnis aller Mitglieder des Zürcher Kantronsrates ab 1803 (siehe Weblinks), aufgerufen am 11. Januar 2026.
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 Schefer-Gujer, Werner (2007): Werkstätten und Fabriken am Wernetshauser- und Hadlikerbach. Broschüre, 8 Seiten, erhältlich im Archiv Ortsgeschichte Hinwil.
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